Wahrhaft große Jubel-Aufführung

Die Aufführung von Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe wurde ein beeindruckendes Ereignis in der Pfarrkirche. Dort nahmen die Sängerinnen und Sänger des Chor Ad Libitum Aufstellung mit dem Originalklangorchester BARUCCO und dem Leiter und Dirigenten Heinz Ferlesch. Das außerordentliche Werk von Bach mit seinen vierundzwanzig Musikstücken stellt an Ausführende und auch an die Zuhörer fast übermäßige Ansprüche. Der Aufwand an polyphoner Kunst, die Überfülle der musikalischen Gedanken mit lateinischem Text sind vor allem dem hier großartig agierendem Chor und der feurigen Animation von Ferlesch anvertraut. Die Kunst der Textdeutlichkeit zeigte schon im archaischem Kyriethema samt folgender Fuge die exakte Chorarbeit, die mit scharf kontrastierendem Klangvolumen bestach. [...] Immer wieder gelang besinnliches Innehalten im Wechsel mit einer geradezu ausgelassenen Fröhlichkeit, wie im Auferstehungs–Jubel „Et resurrexit“, oder in der majestätischen Wirkung des „Sanctus“ oder dem abschließenden „Agnus Dei“. Für die wahrhaft große Jubel-Aufführung bedankten sich die Konzertbesucher mit lang anhaltendem Applaus. (Volksblatt, 18.7.2021)

Ein geglücktes Geburtstagsgeschenk

Seit 40 Jahren zählt der Attergauer Kultursommer zu den großen Sommerfestivals Oberösterreichs. [...] Wie könnte man den Auftakt zu einem derartigen Jubiläum besser feiern als mit einem der größten musikalischen Kunstwerke, das seit 2015 zum Unesco-Weltdokumentenerbe zählt? – Bachs h-Moll-Messe. [...] Ein Werk, das herausfordernd ist und an die Interpreten größte Anforderungen stellt. Anforderungen, denen der Chor Ad Libitum und das ebenfalls von Heinz Ferlesch grandios geleitete Originalklangorchester Barucco am Freitag in der Pfarrkirche St. Georgen im Attergau mehr als nur gewachsen waren. (wruss, OÖN, 19.7.2021)

Zwei Abende gänzlich im Zeichen musikalischer Leidenschaft

"La Passione": Pro Brass und Chor Ad Libitum musizierten und sangen für die Erhaltung der Bausubstanz des Linzer Mariendoms. Vor gut drei Jahren haben sich die Edel-Blechbläser von "Pro Brass" mit dem mittlerweile in die rot-weiß-rote Eliteklasse aufgestiegenen "Chor Ad Libitum" zusammengetan. "La Passione" – Leidenschaft, Hingabe – heißt das Hochglanzprodukt, das eigentlich gar keinen musikalischen roten Faden hat – mit dieser Ausnahme vielleicht: Es geht ums gemeinsame Musizieren am oberen Ende der Güteskala. (OÖN, 6.10.2020)

Oratorium DIE JAHRESZEITEN von Joseph Haydn

Ein großes Originalklang-Orchester (Barucco) und der Chor Ad Libitum auf der Bühne des Eisenstädter Schlosses Esterhazy. Dazu mit Daniela Fally, Andreas Schager und Günther Groissböck drei Solisten sowie der Dirigent Heinz Ferlesch: Wann hat man in letzter Zeit eine so geballte Ansammlung von Musikern in einem Konzertsaal erlebt? Die auf der Startseite im gestrigen Online Merker nachzulesende Vermutung, dass das „wohl das allererste große Indoor-Oratorium mit Publikum seit März in Europa“ sei, dürfte damit voll zutreffen. Und gleich vorweg: Auch der dort ebenfalls geäußerte Verdacht, „es könnte sehr schön werden“, hat sich vollauf bestätigt. Und wie! [...] Doch was wäre all das ohne den Chor. Hymnisch und beschwörerisch (Juchhe! Juchhe! Heida, Heisa, hopsa!) dann wieder deskriptiv und kommentierend, kommt er in diesem Oratorium durchgehend und außerordentliche präsent zum Einsatz. An den starken fugierten Passagen merkt man, wie prächtig das einstudiert ist. Überhaupt: Wie der Chor Ad Libitum hier ans Werk geht, ist eine reine Freude. [...] (Online Merker, 9.8.2020)

Eintauchen in Mozarts Musik mit Ad Libitum

Der in St. Valentin beheimatete Chor Ad Libitum gehört schon lange mit seinem Gründer Heinz Ferlesch zu den führenden Ensembles in der österreichischen Chorlandschaft. Am Dienstag war das erfolgreiche Originalklangensemble Barucco mit seinen Barock-Spezialisten bei AK-Classic im Brucknerhaus mit am Werk. Dem großen, festlichen Kyrie in d-Moll, KV 341, folgte die lateinische Motette "Exsultate, Jubilate" KV 165 mit großem Sopransolo. Mit neuer, durchmischter Choraufstellung gelang das sehr bekannte "Ave Verum", KV 618, das vom Chormeister in besonders langsamem Andachtstempo präsentiert wurde. Ganz anders zog Ferlesch die Zügel beim "Requiem" in der Dramatik der "Dies-irae-Sequenz" an und gab kaum Zeit zum Atemholen. Meisterhaft folgten ihm dabei der exzellente Chor und auch sein Streicherensemble. Großer Jubel und lang anhaltender Dank im ausverkauften Großen Saal. (Volksblatt, 13.12.2019)

Hochrenaissance zu Gast im Brucknerhaus

Dem gesamten Ensemble und vor allem Heinz Ferlesch gelang mit dieser denkwürdigen Aufführung im Brucknerhaus eine zutiefst sakrale Stimmung. Nach dem Jubilus des Magnificat und dem kunstvollen "Amen" brach zu Recht ein großer Jubel im großen Saal aus. (Volksblatt, 25.3.2019)

Ein berauschender Vormittag mit Monteverdi

Ein Monteverdi-Vormittag, der zu Recht das Publikum von den Sitzen springen und lautstark jubeln ließ. Monteverdi so selbstverständlich, als wäre die Musik erst gestern entstanden. (OÖN, 25.3.2019)

Standing Ovations in der Basilika Maria Loreto

Ein barockes Fest wurde am Samstag in der Basilika Maria Loreto gefeiert. Zum zweiten Mal war St. Andrä Schauplatz einer Veranstaltung des Carinthischen Sommers. Zur Aufführung gebracht wurde Händels "Alexander´s Feast". (Kleine Zeitung, 23.7.2018)

Überzeugendes “Alexanderfest”

Der Attergauer Kultursommer wurde mit Händels Werk eröffnet (OÖN, 23.7.2018)

Ein pompöses Fest zur Eröffnung

Attergauer Kultursommer startet mit Händels "Alexanderfest" (Volksblatt, 22.7.2018)