Presse

Mit Leidenschaft in die Champions League
Pro Brass und Chor Ad Libitum setzten mit „La Passione“ in der Pfarrkirche Langenhart musikalisch und inszenatorisch MaĂźstäbe.

Wo anfangen, wenn auch am Tag nach diesem Konzert der Wunsch, dass der Nachhall in den Ohren noch lange anhalten möge, noch so groĂź ist, wenn es frei aus dem Bauch heraus immer noch „Bravo, Bravo!“ schreien will? Bei den subtilen einzelnen Feinheiten? Bei der Wucht des Gesamten? Bei der Kongenialität von Stimmen und Orchester? Bei der Auswahl der Literatur, die zur Leistungsschau auf hohem Niveau geriet?

Vielleicht beim Pragmatischen. Am Sonntagabend gab das Bläser-Ensemble „Pro Brass“ unter Alfred Lauss-Linhart und der Chor „Ad Libitum“ von Heinz Ferlesch in der Pfarrkirche Langenhart (St. Valentin) einen gemeinsamen Konzertabend. „La Passione“ hieĂź das Motto und pure Leidenschaft hat das Programm, inklusive der Inszenierung getragen.

Es gab also zu hören und zu sehen, etwa den martialischen Einzug des Chores, angefĂĽhrt von einem einzelnen Trommler mit „Pastime with Good Company“ von Henry VIII. – der Beginn eines zweistĂĽndigen in sich so stimmigen Konzertes, dass Höhepunkte herauszunehmen einer Majestätsbeleidigung gleichkommen. Trotzdem seien hervorgehoben: Das FlĂĽgelhorn-Solo „Meditation“ von Lorenz Raab, die junge Mezzosopranistin Johanna Zachhuber („Sarabande – Lascia ch’io pangia“), das mit dem sphärischen Sound von Weingläsern begleitete „Stars“, Händels „Feuerwerksmusik“ und – ganz besonders – „Zadok the Priest“ von Georg Friedrich Händel, der fuĂźballbegeisterten Ă–ffentlichkeit als „Champions-League-Hymne“ bekannt. Dort darf man auch diesen Abend ansiedeln.

Helmut Atteneder
(6 von 6 Sternen)
OĂ–N, 4.7.2017


Eine Sternstunde fĂĽr Monteverdis Marienvesper
Minutenlange Standing Ovations fĂĽr den Chor Ad Libitum und das Ensemble Barucco unter Heinz Ferlesch in Langenhart.

Claudio Monteverdi hatte viel vor mit seiner in den Jahren 1607 bis 1610 komponierten Marienvesper. Er widmete sein Werk Papst Paul V. und erhoffte sich Wohlwollen des Heiligen Stuhls in Form von Aufträgen. Daraus wurde nichts, ebenso wie aus der Hoffnung, ein viel gespieltes Werk geschrieben zu haben. Heute noch wird die Marienvesper selten zur Aufführung gebracht. Was daran liegt, dass die Schöpfung des Komponisten als äußerst fordernd für Solisten, Chor, Musiker und Dirigenten gilt. Etwa ein Jahr lang tastete sich Heinz Ferlesch mit seinem Chor Ad Libitum, dem Ensemble Barucco und handverlesenen Solisten an das Werk heran, das am Sonntagabend in der vollbesetzten Kirche St. Valentin/Langenhart aufgeführt wurde.

Vorweg: Die Übung ist vorbehaltlos gelungen, sie wurde zur Sternstunde für dieses Werk. Die der Komposition anhaftenden Längen wurden mit choreografischen Elementen entschärft, Heinz Ferlesch hat dem Stück die Patina abgekratzt, er führt seinen Chor mit Karateschlägen in fulminante Forti, um ihn dann mit sanften Wellenbewegungen in zärtlich interpretierte Passagen zurückzuholen. Unter Ferlesch ist der 1993 gegründete Chor zu den besten Österreichs aufgestiegen, diese Marienvesper lieferte dafür einen weiteren Beweis. Auch bei der Auswahl der Musiker bewies der Dirigent und Gesamtleiter Kompetenz und Geschick. Hervorzuheben seien an dieser Stelle die Organistin Anne Marie Dragosits, der junge Theorben-Spieler David Bergmüller und die Zinkenisten Bork-Frithjof Smith, Gebhard David und Matthijs Lunenburg, die auf ihren Instrumenten Weltklasseformat haben.

Der Tenor Tore Tom Denys stach aus dem Reigen der stimmsicheren Solisten heraus. Der gelernte Konzerttrompeter meisterte mit seinem warmen Timbre die schwere Partie sicher. Am Ende waren die minutenlangen Ovationen des Publikums – folgerichtig – stehend.

Helmut Atteneder
(6 von 6 Sternen)
OĂ–N, 28.6.2016


Ăśberragendes Ensemble
Der Chor Ad Libitum und das Ensemble Barucco unter Heinz Ferlesch brillierten mit Claudio Monteverdis Marienvesper

St Valentin | So hat die Pfarrkirche Langenhart noch nie geklungen. Ein unbeschreibliches Klangvolumen, überwältigend, sozusagen himmlisch entmaterialisiert, magisch flirrend, von unzähligen Stimmlinien durchzogen und erfüllt in vollendeter Harmonie war der Sakralraum. Das Konzert am Sonntagabend in der vollbesetzten Kirche darf zu den denkwürdigsten des Chores Ad Libitum gezählt werden. Nach dem wunderbaren Konzert entlud sich die spürbare Anspannung in brausenden Jubel und Standing Ovations. Erschöpft und wohl auch glücklich nahm Heinz Ferlesch den Beifall entgegen und der Chor Ad Libitum sowie das Ensemble und die Solisten waren ergriffen von den minutenlangen Ovationen. Die Marienvesper, übrigens ein selten zur Aufführung gebrachtes Werk, wurde zu einem kaum überbietbaren Ereignis. Die Interpretation war von magischer Wirksamkeit und zugleich voller spiritueller Energie. Man konnte sich nicht satthören an dieser wunderbaren Komposition, die Ferlesch mit großer Feinnervigkeit adaptiert hat. Jedes Bild dieser marianischen Huldigung, von der schlichten Gebetsanrufung bis zum gestaffelten Jubel hatte eine ungeahnte Strahlkraft. Vollendet, wundervoll, vital und energiereich. Mit dieser Aufführung haben sich Chor und Ensemble selbst übertroffen.

Leopold Kogler
NĂ–N, 27/2016


In wildem Ritt durch Händels Messias

Der Messias kam auf den Sonntagberg – in Form von Händels Meisterwerk unter der Leitung von Heinz Ferlesch. Und der hat sich groĂźteils aus dem eigenen “Fundus” an Musikern und Sängern bedient, um diesem groĂźen Oratorium gerecht zu werden. Ein guter Schachzug, denn Ferlesch weiĂź, was er hat. […]

Der Star dieses Messias war der Chor “Ad Libitum”: in allen Stimmlagen bestens besetzt, routiniert, akzentuiert und auf subtile Nuancen bedacht. Heinz Ferlesch hatte seinen Messias über drei Stunden fest im Griff, ließ Musiker wie Sänger zum Teil in wildem Ritt durch Fugen und über Rezitative, um sie zum richtigen Zeitpunkt zu zügeln. Etwa nach dem “Halleluja”, dem er einen mystischen, Gänsehaut fördernden Nachhall gönnte.

Helmut Atteneder

OĂ–N, 6.6.2015


“Amen” berührte

ST. VALENTIN. Wie sich die Sänger des Chores Ad Libitum wieder in der Pfarrkirche Langenhart zeigten, verlangt große Bewunderung. Ungemein sangesfreudig, exzellent disponiert, fein ausbalanciert, reich an Schattierungen und sehr exakt. All dies zeigte sich besonders bei W. A. Mozarts beliebter Krönungsmesse. Die beeindruckende Interpretation dieses großartigen geistlichen Werks mit den vier Solisten Elisabeth Wimmer, Sopran, Gerda Lischka, Alt, Jan Petryka, Tenor, Daniel Ochoa, Bass, mündete in den Jubel des Publikums.

Das Konzert “Amen” mit dem Chor Ad Libitum begann am Samstagabend mit der Interpretation von J. G. Rheinbergers “Cantus missae”. Auch hier konnte der bestens disponierte Chor seine stimmliche Urgewalt ausspielen und es lieĂź deutlich werden, welche dynamische Explosion in dieser Musik steckt. Der Chor verlieh der Messe ausdrucksstarke, kraftvolle Intensivität. […] Wiederum war es ein Konzert des groĂźartig disponierten Chores, das Kirchenmusik zum Erlebnis werden lieĂź.

Leopold Kogler

NĂ–N 25/2014


J.S: Bach: Matthäuspassion am Gründonnerstag im Brucknerhaus

Glanzleistung des Chor Ad Libitum unter des ausdrucksstark dirigierenden Heinz Ferlesch im Linzer Brucknerhaus mit J. S. Bachs “Matthäuspassion”. Künstlerisch in allen Tonlagen sattelfest und äußerst intonationsrein präsentieren sich die Solisten Josef Wagner, Terry Wey, Maria Erlacher, Robert Sellier und Günther F. Groissböck. Johannes Chum muss zudem extra als herausragender Evangelist genannt werden. Auch die St. Florianer Sängerknaben konnten mir ihren feinen Stimmen punkten. Das Barockorchester Barucco reagierte auf jeden noch so kleinen Wink von Heinz Ferlesch: Eine delikat musizierende Truppe!

MC, “Kronen Zeitung”, 19.4.2014


Viel Applaus gab es am Gründonnerstag für eine beim Festival Passion im Brucknerhaus musizierte Matthäuspassion mit dem Chor Ad Libitum und dem Barockensemble Barucco unter ihrem Gründer und Leiter Heinz Ferlesch. Bachs doppelchöriges Meisterwerk erschien dabei, obwohl auf historischen Instrumenten musiziert, in einem sehr üppig-schönen Klangbild, und man setzte eher auf ein intimes emotionales Reagieren auf das dargelegte Geschehen als auf eine spannungsgeladene Darstellung der dramatischen Partitur.

[…] Die kleineren Solo-Partien wurden ĂĽberwiegend ideal aus dem Chor besetzt. Eine sehr ĂĽberzeugende Leistung bot auch das Barockorchester Barucco, das mit warm getönter Klanglichkeit, fein musizierten Soli und insgesamt höchst präzise und sauber phrasierend an die Sache heranging. Eine Matthäuspassion, die von der Grundkonzeption sehr ansprechend war, zwar das Dramatische etwas reduzierte, aber dafĂĽr umso mehr Emotion bot […]

Michael Wruss

OĂ–N, 19.4.2014


Das Passionsfestival der Karwoche endete am GrĂĽndonnerstag im ausverkauften Brucknerhaus Linz mit einer grandiosen, mehr als dreistĂĽndigen Wiedergabe von J. S. Bachs Matthäuspassion […] Heinz Ferlesch wählte fĂĽr die AuffĂĽhrung erfahrene Interpreten aus und offerierte eine nicht nur stilvolle, sondern auch dramaturgisch durchdachte Ausdeutung.

[…] Allgemeine Stimmung der Trauer legte sich am Schluss der Leidensgeschichte ĂĽber den Saal und mĂĽndete in einen enthusiastischen Jubel.

Georgina Szeless

Neues Volksblatt, 19.4.2014


Viel Beifall für J. S. Bachs Messe im Land der Chöre

Der leistungsstarke “Chor Ad Libitum” vermittelte im Brucknerhaus unter der Leitung von Heinz Ferlesch eine eindrucksvolle Aufführung von J. S. Bachs “h-Moll-Messe”. Dieses Werk stellt an die Ausführenden gewaltige Anforderungen. Da diesen überzeugend und wirkungsvoll entsprochen wurde, ist dem Chor ein ausgezeichnetes Zeugnis auszustellen. Das Ensemble wirkt klangschön, präzise und mit hervorragender Sicherheit auch in der Höhe, es basiert auf einem ausgewogenen Verhältnis von jungen Damen- und Herrenstimmen. Auch ein achtstimmiger Satz in kompliziertem Kontrapunkt und Chorfugen werden mühelos bewältigt. Mit diesen Eigenschaften ausgerüstet, ergab sich ein “Gebäude”, das Freude, Trauer und eine Fülle von Stimmungen von feierlichem Hymnus bis hin zur Totenklage erstehen ließ.

Der Dirigent sorgte fĂĽr eine lebendige, vorzĂĽglich phrasierte und ĂĽberaus klare “antiromantische” Interpretation. Die Solisten vermittelten ihre anspruchsvollen, mit Koloraturen gespickten Partien deutlich und wohltönend. […] Eine mit viel Beifall bedankte AuffĂĽhrung.

Franz Zamazal

OĂ–N, 25.11.2013 (6 von 6 Sternen)


Brillanter Abschluss

ST. VALENTIN. Der exzellent disponierte Chor „Ad Libitum“ lieferte unter der Leitung von Heinz Ferlesch in der Pfarrkirche Langenhart mit einer beeindruckenden Wiedergabe der „h-moll Messe“ von J. S. Bach den würdigen Abschluss des 20-Jahr-Jubiläums. Nicht viele Dirigenten wagen sich aufgrund der großen Herausforderung an dieses Meisterwerk und lassen sich wegen der Vielfalt an musikalischen Formen und Stilmitteln von einer Aufführung abhalten. Doch der Chor Ad Libitum ist seit einem halben Jahr mit Bachs letztem Chorwerk vertraut gemacht worden, sodass die Stimmbänder ganz locker waren und der Gesang zu einem brillanten Gesamtergebnis führte. Die Aufführung der „h-moll Messe“ des Chores Ad Libitum mit dem Originalklangorchester „Barucco“ und einer glänzenden Schar an Solisten vermittelte ein zutiefst berührendes und ergreifendes Musikerlebnis. Die Messe mit ihrem in sich geschlossenen Vokalzyklus und der außergewöhnlichen Aussagekraft, dem besonderen Innenleben mit den Spannungen, Brüchen und nur scheinbaren Unebenheiten wurde durch die Musiker, wahre Meister ihres Fachs, zum Gesamtkunstwerk.

Die wunderbaren Kontraste entsprachen einer Musik von besonders attraktiver Dramaturgie. Dank der brillanten Klangkultur des Chores und des Klangkörpers konnte man sich an vielen Nuancen erfreuen. Ein beeindruckend fulminantes Kirchenmusikkonzert.

Leopold Kogler

NĂ–N 48/2013


Überwältigende Klangkultur

Wenn Heinz Ferlesch vor seinem Chor Ad Libitum steht, passiert immer Ungewöhnliches. In seinem nö. Heimatort St. Valentin schätzt man den Einsatz des in Wien wirkenden Musikers, und so war die Pfarrkirche Langenhart in St. Valentin auch am Sonntagabend bei Bachs h-Moll-Messe zum Bersten gefüllt.

Schon die Tatsache, dass sich der als Viel- und Schnellschreiber bekannte Leipziger Meister zwei Jahrzehnte Zeit genommen hat, um das Werk zu vollenden, legt nahe, welch’ hohe Ansprüche es auch an die Ausführenden stellt.

Das größte Lob gebĂĽhrt dem Chor, der mit ĂĽberwältigender Klangkultur, fein dosierter Dynamik und beeindruckender Intensität die animierende Zeichengebung ihres Dirigenten verwirklichte. Dazu ĂĽberzeugte das vitale und klangtransparente Ensemble Barucco mit Originalinstrumenten, groĂźem Anpassungsvermögen und Schönklang. Gut gewählt war auch das Solistenensemble […]

Das „Dona nobis pacem“ zum Schluss musste ob des großen Jubels im Publikum wiederholt werden.

Christine Grubauer

Volksblatt, 19.11.2013


Wunderbare Horizonte

Brillantes Ausdrucksgemälde | Ein besonderes Konzert mit dem Chor Ad Libitum und dem Ensemble Sonare im Festspielhaus St. Pölten: Joseph Haydns “Die Jahreszeiten”

St. Valentin | Unter der souveränen Leitung von Heinz Ferlesch erweckten der Chor Ad Libitum, das Ensemble Sonare und ausgesuchte Solisten Haydns bildhafte Musiksprache in “Die Jahreszeiten” zu frischem Leben.

Die AuffĂĽhrung im Festspielhaus St. Pölten am Samstagabend mit dem hervorragenden Chor Ad Libitum und dessen wohlĂĽberlegter Dramaturgie fĂĽr die innere Klangstruktur eröffnete das Essenzielle dieses besonderen Werks von Joseph Haydn. […]

Ein genial gearbeitetes Ausdrucksgemälde, das wunderbare Horizonte eröffnet. Ein überwältigender Konzertgenuss, Jubel und Ovationen für Dirigent, Chor und Ensemble.

L. Kogler

NĂ–N, 10/2013


Begeisterung für Händels Oratorium:

Spannender “Solomon”

Das Händel-Oratorium “Solomon” ist selten zu hören, umso erfreulicher war die erfrischende Widergabe im Linzer Brucknerhaus durch den Chor Ad Libitum mit dem Originalklangensemble Barucco, den jugendlichen Solisten und dem zündenden Dirigenten Heinz Ferlesch. Standing Ovations für spannende drei Stunden!

[…] Mit homogener Klanggebung und präziser rhythmischer Sicherhiet folgte die Sängerschar von Ad Libitum ihrem Mentor Heinz Ferlesch, der impulsive Tempi wählte, aber auch die lyrischen Phasen auskostete. GroĂźen Anteil an der spannungsgeladenen Verwirklichung hatte das Ensemble Barucco auf seinen Originalinstrumenten. Die Begeisterung der Zuhörer war enorm, so musste der prachtvolle Doppelschlusschor sogar wiederholt werden!

Fred Dorfer

Krone, 3.12.2012


“Solomon” im Brucknerhaus

Die gelungene AuffĂĽhrung des Händel-Oratoriums “Solomon” durch Heinz Ferlesch und seinen Chor “Ad Libitum” am Samstag im Linzer Brucknerhaus wurde zum barocken Fest mit viel Begeisterung und Beifall. […]

Die AuffĂĽhrung stand auf festem Grund, dem Chor “Ad Libitum”, der sich als stimmlich, sprachlich und intonationsmäßig groĂźartig erwies. […] Die alles tragende Säule aber war und ist Dirigent Heinz Ferlesch, der die AuffĂĽhrung mit klarer Zeichengebung und groĂźem persönlichen Einsatz leitete und gestaltete.

Kurt Lettner

Volksblatt, 3.12.2012


Kräftiger “Solomon”

Lebendig | Dirigent Heinz Ferlesch gab mit seinem Chor Ad Libitum und dem Ensemble Barucco einen perfekten Auftritt im Brucknerhaus

St. Valentin/Linz | Im Brucknerhaus fĂĽhrte die Einheit von Orchesterklang, Stimmgewalt und lebendiger Farbigkeit zu einem beeindruckenden Gesamtkunstwerk. Diese einmalige Konstellation verhalf dem Händel-Oratorium “Solomon” unter der perfekten Interpretation durch den Chor Ad Libitum, dem Originalklangensemble Barucco sowie stimmlich glänzenden Solisten und der inspirierenden Leitung von Heinz Ferlesch zu vollendeter Lebendigkeit. […] Dieses Erlebnis wirkte sehr nachhaltig, und die Stimmen nach dem Konzert waren ĂĽberwältigend.

An diesem Abend im Brucknerhaus gelang eine brilliante Interpretation, bei der die Sprache Händels auf sehr hohem Niveau verkörpert wurde. Klangkultur, Engagement und Konzentration waren eine wunderbare Einheit. Der Chor Ad Libitum unter der Leitung von Heinz Ferlesch setzte damit eine weitere beachtenswerte Darbietung in der von Glanzlichtern reich gespickten Aufführungsliste. Es folgten tosender Beifall und Standing Ovations.

L. Kogler

NĂ–N, 50/2012


Am Samstag gab es […] im groĂźen Saal des Brucknerhauses viel Jubel fĂĽr die Wiedergabe von Georg Friedrich Händels Oratorium „Solomon“ mit dem Chor Ad Libitum und dem Originalklangensemble Barucco unter Heinz Ferlesch. Und das nicht zu Unrecht. Klanglich fein ausbalanciert, intonationsmäßig wunderbar klar, […] meisterte der in St. Valentin beheimatete Chor Händels doppelchörig angelegtes Oratorium mehr als ĂĽberzeugend. Auch das von Heinz Ferlesch gegrĂĽndete Originalklangensemble Barucco begeisterte mit bewundernswerter Präzision, groĂźartig interpretierten Soli und einem feinen Gesamtklang […].

Wruss

OĂ–N, 3.12.2012


Feinsinniges Konzert

Der Chor Ad Libitum interpretiert Johannes Brahms’ “Ein deutsches Requiem” in der Herz-Jesu-Kirche in sensibler Tonsprache

Amstetten | Johannes Brahms’ “Ein deutsches Requiem” fĂĽhrt in das Alte und Neue Testament in der Fassung der Lutherbibel. Er wählte vor allem solche Texte aus, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht. Brahms […] gestaltet sein Requiem zum Trost derer, “die da Leid tragen”, also vor allem als eine von Ernst, WĂĽrde und Zuversicht getragene Musik fĂĽr die Lebenden.

Genau diesen Grundgestus traf Heinz Ferlesch mit dem Chor Ad Libitum am Samstagabend in der Herz-Jesu-Kirche. Die Töne, die der St. Valentiner Ausnahmechor seinen Stimmen entlockte, jene der Solisten und der beiden Pianisten Kyoko Yoshizawa und Johannes Pell waren von einer vielfältig abgestuften Ausdrucksgeste und einer sensiblen Tonsprache.

Feinsinnig erlebte man die Sänger unter Heinz Ferlesch. All die harmonischen KĂĽhnheiten, die sich in diesem Requiem, das eher als Oratorium bezeichnet werden kann, befinden, wurden in Bestform in einem wahren Klangkosmos erzählt. […] Ein unendlicher Raum des Trosts eröffnete sich nach dem feierlichen “Selig sind die Toten”.

L. Kogler

NĂ–N, 37/2012


Musik und Kirche: “Messiah” im Gedenken an Bischof Wilhelm Egger in der Pfarrkirche von Sterzing

Die hoch individualisierte Bewältigung der biblischen Parameter durch den „Chor Ad Libitum“ und dem „Barockorchester Barucco“ unter dem Dirigenten Heinz Ferlesch eröffnet Perspektiven von spiritueller Einheit. Bei der ständigen GegenĂĽberstellung der hohen und tiefen Chorstellen werden die unterschiedlichen Klangfarben zum auflockernden Gesamteindruck, der sich besonders in den Frauenstimmen im idiomatisch feingestalteten Englisch versinnlicht. […] Grandios ist der Chor mit dem ĂĽberraschend im Piano gesungenen „Halleluja“ und ausgerechnet bei diesem Heilsbringer-Hit zeigt sich, wie gut Orchester und Chor im Gleichklang sind.

C.F. Pichler

Dolomiten, 21. 8. 2012


Carinthischer Sommer: Jubel für perfekte Händel-Darbietung

Magie funkelnder Klangnetze

Händels berühmtes Oratorium “Messiah” erklang Donerstag im englischen Original mit ausgezeichneten österreichischen Kräften in der Ossiacher Stiftskirche: Solisten, Chor und Orchester ließen unter Heinz Ferlesch fast keine Wünsche offen und wurden nach jedem Teil und am Ende des ausverkauften CS-Abends zu Recht mit Applaus und Jubel bedacht

Großartig vor allem die Leistung des Dirigenten: Heinz Ferlesch verstand es, die von ihm 1993 gegründeten, oftmals ausgezeichneten Ensembles, nämlich das Originalklangorchester “Barucco” und den Chor “Ad Libitum”, mit den ebenfalls hervorragenden Gesangssolisten für ein funkelndes Klangereignis zu vernetzen. Unprätentiös, präzise und animiert holte er aus dem voluminösen, 1742 in Dublin uraufgeführten Werk vor allem Lebendigkeit. Diese versprühten neben dem homogenen, mit vielen schönen Stimmen gesegneten Chor und den engagierten Instrumentalisten auch Cornelia Horak mit Kristallsopran, Markus Forster mit schöner, flexibler Altstimme, Virgil Hartingers expressiver Tenor und Matthias Helms eleganter Bass.

A. Hein

Kronen Zeitung, 18. 8. 2012


 

Chor ad libitum gefiel mit mystisch anmutendem Schönklang

 

GroĂźchor begeisterte in Linzer Minoritenkirche

Ein besonderes Chorerlebnis erwartete die übervolle Linzer Minoritenkirche am Sonntag Nachmittag mit dem in St. Valentin beheimateten “chor ad libitum” und seinem Gründer und Chorleiter Heinz Ferlesch.

Als GroĂźchor mit etwa 60 Sängern, gelang diesem Ensemble mit seiner geheimnisvoll gelenkten Dynamik und dem fast mystisch anmutendem Schönklang ein faszinierendes Hörerlebnis. Die doppelchörige “Cantus Missae” von Josef Rheinberger( 1839-1901) erklang zu Beginn aus dem Presbyterium; dann folgten dem Thema “Raumklänge-Klangräume” entsprechend, verschiedene Choraufstellungen und sogar Teilungen in Damenchor und Männerchor die den Kirchenraum erfĂĽllten.  Mit archaisch anmutenden Polyrhythmen erklang als Oberstimmenchor die “Doxologia” eines slowenischen  Meisters, während die nächtliche Stimmung eines populäres Liedes(Twinkle,twinkle bearb.von Bernd Engelbrecht * 1968) dem  5-stimmiger Männerchor anvertraut wurde. Die Magnificat Antiphon “O Sapientia” von Balduin Sulzer fĂĽgte sich gut zum mittelalterlichen “Parce mihi Domine ” von Cristobal de Morales – bis als Höhepunkt im ganzen Kirchenraum verteilt – beinahe als “spektakuläre musica sacra scene” die vielstimmige Motette des seinerzeit umjubelten Alessandro Striggo (1536-1592) den Raum erfĂĽllte, die vom Chordirigenten H. Ferlesch vom Mittelschiff aus, in der erhöhten Position einer Kirchenbank geleitet wurde.

Ohne Zwischenapplaus konnte diese weihevolle Stimmung im gesamten gut durchdachten Programmablauf gehalten werden – dafĂĽr gab es nach dem langen Schlussapplaus noch 2 mal “Locus iste” von Paul Mealor und  von A. Bruckner als Zugabe.

Christa Grubauer

Volksblatt 17. 4. 2012


Eine Kirche voll edlen Klanges

Der hervorragende, leistungsstarke „Chor ad libitum“ aus St. Valentin erfüllte alte und neue A-cappella-Werke mit Leben. Seine Anzahl an gut geschulten Stimmen ermöglicht auch die Aufspaltung in kleinere Formationen.

Der Chor liefert einen fein differenzierenden, runden Klang, fließende Melodien in einer homogenen, treffsicheren Wiedergabe, unter der sorgfältigen Leitung von Heinz Ferlesch.

Das vielstimmige „Ecce beatam lucem“ von Alessandro Striggio (1536–1592) hinterließ einen mächtigen, schillernden Eindruck. Teile einer Rheinberger-Messe verlangten Doppelchörigkeit. Ein Titel von Balduin Sulzer brachte hohes Qualitätsniveau zum Klingen. Ein Satz des Slowenen Damijan Mocnik (*1967) erklang vom Orgelchor gleich Himmelsstimmen. Ausgezeichnet gesungen war eine von Bernd Englbrecht (*1968) umgeformt alte französische Melodie für fünfstimmigen (!) Männerchor. Ähnlich disponiert war „Der Mond ist aufgegangen“, bearbeitet vom Wiener Manfred Länger (*1968).

Als Zugaben: ein überzeugendes „Locus iste“ von Paul Mealor; jenes von Anton Bruckner – Heinz Karl Kuba, dem Spiritus Rektor der Reihe gewidmet – kann schwerlich besser realisiert werden.

Franz Zamazal

OĂ–N 17. 4. 2012


Grandiose Darbietung

 

ORATORIUM / Chor ad libitum unter Heinz Ferlesch präsentierte Händels „The Messiah“ und erntete stehende Ovationen.

ST. VALENTIN / Die Sängerinnen und Sänger des Chores ad libitum bilden einen der führenden niederösterreichischen Klangkörper. Sie haben es sich unter der umsichtigen Leitung von Heinz Ferlesch zur Aufgabe gemacht, spezielle Kirchenmusik auf höchstem Niveau zu vermitteln.

Diesmal fiel die Wahl auf Händels Oratorium in drei Teilen „The Messiah“. […]

Das bewegende Oratorium erklang in der randvollen Pfarrkirche Langenhart in einer äußerst lebendigen und höchst stimmungsvollen Besinnlichkeit. Mit viel Hingabe agierten auch die Solisten Cornelia Horak (Sopran), Margot Oitzinger (Alt), Virgil Hartinger (Tenor) und Matthias Helm, Bass. Die Botschaft des Oratoriums wurde grandios interpretiert. Es war eine Sternstunde für die Besucher, die sich, nach einem Moment des bewegten Innehaltens, mit stehenden Ovationen bedankten und berührt, nach der Zugabe des Halleluja, die Pfarrkirche Langenhart verließen..

Leopold Kogler

NĂ–N 3. 5. 2011


Blendende Stimmen

 

Überwältigender Erfolg für Chor Ad Libitum und Leiter, beide in Höchstform

Der “Chor Ad Libitum”, Aushängeschild von St. Valentin, unter der starken Persönlichkeit von Heinz Ferlesch, ist zu einem homogenen, flexiblen und aussagekräftigen Klangkörper geworden. Nun gastierte der Chor im Brucknerhaus und im Festspielhaus St. Pölten mit Verdis “Requiem”.

Durch den Zusammenschluss des Heinrich-Schütz-Ensembles aus Bayern und des heimischen “Chor Ad Libitum” ergab sich ein klangstarkes Ensemble.

Der große Sprung in die renommierten Konzerthäuser wurde von Erfolg gekrönt. Heinz Ferlesch gelang mit dem klangstarken Ensemble aus 120 Mitwirkenden eine beeindruckende Interpretation des “Verdi-Requiems”.

Hier hat das Ensemble mit blendenden Stimmen all seine Qualitäten zu einer überwältigenden Wirkung gebündelt und ermöglichte eine dramaturgische Spitzenleistung. Es war eine eindrucksvolle und plastische Wiedergabe, mit herrlich überzeugenden Solisten.

Leopold Kogler

NĂ–N 48/2010


Spitzenqualität

 

Der Passauer Konzertwinter führte Verdis „Requiem“ auf

Egal, ob man es nun mit G. B. Shaw als „Verdis größte Oper“ ansieht oder jenseits aller Theatralik doch nach religiösen Aussagen sucht: Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ von 1874 ist ein imposantes Meisterwerk.

Imposant waren auch die Dimensionen seiner Aufführung beim Passauer Konzertwinter: Die Pfarrkirche St. Peter erneut fast ausverkauft, ein Opernorchester mit gigantischem Bläserapparat, vier Solisten, dazu weit über 100 Sängerinnen und Sänger im Chor. Die besten Voraussetzungen also, um der monumentalen Partitur Herr zu werden.

Und das gelang trefflich. Bei Heinz Ferlesch lag die musikalische Gesamtleitung in besten Händen, er garantierte mit angenehm zurückhaltender Gestik jederzeit für eine ausgewogene Balance zwischen den gleichberechtigten Partnern Chor, Solisten und Orchester. Letzteres, das äußerst aufmerksam und detailbewusst agierende „Ensemble Sonare Linz“, folgte ihm mit konzentrierter Spannung und bewies selbst in heiklen Passagen klangliche Spitzenqualität.

Ebenso untadelig präsentierte sich der Chor, diesmal zusammengesetzt aus dem Heinrich-SchĂĽtz-Ensemble Vornbach und dem Chor Ad Libitum aus dem österreichischen St. Valentin. Stimmliche Reife, Leidenschaft und Agilität gepaart mit sängerischer Abgeklärtheit lieĂź die riesige Sängerschar alle Anforderungen vom gehaucht-gestotterten Pianissimo bis zum AnstĂĽrmen gegen die Urgewalten des Orchesters souverän und mit höchster Präsenz meistern. […]

Der Gesamteindruck jedoch war exzellent – der Konzertwinter festigte einmal mehr seinen Ruf als Musikereignis von ĂĽberregionaler Qualität.

Tobias Weber

Passauer Neue Presse, 23. 11. 2010


Verdis Requiem beeindruckte wieder in Linz

 

BRUCKNERHAUS: Heinz Ferlesch dirigiert Verdis Andenken an A. Manzoni

Giuseppe Verdi hat weltweit das Theater mit seinen Opern erobert, den Konzertsaal dagegen mit dem Requiem (1873/74), geschaffen im Andenken an den Dichter Alessandro Manzoni. […]

In Linz ist diese Partitur immer wieder mit schöner Regelmäßigkeit, jedoch im Abstand einiger Jahre, zu erleben. Durch den Zusammenschluss des Heinrich-Schütz-Ensembles Vornbach aus Bayern (Einstudierung Martin Steidler) und dem heimischen „Chor Ad Libitum“ ergab sich ein klangstarkes Ensemble aus 120 Mitwirkenden, darunter erfreulich viele Männerstimmen.

Die engagierten Sänger trugen dank gewissenhafter Einstudierung maßgeblich zum Gelingen des Abends bei und überzeugten auch in heiklen Passagen (Stimmen-Zweiteilung, A-cappella-Sätze, Fuge). Innige Lyrik und sich aufbäumende Dramatik, Flehen und Sphärenklänge fügten sich zu einer eindringlichen und beeindruckenden Leistung.

Aus den Reihen der wortdeutlichen Gesangssolisten sind hervorzuheben: der Mezzosopran Yvonne Naef mit Strahlkraft, Wärme und Innigkeit sowie mit dem Auskosten der melodischen Bögen; der Bass Albert Pesendorfer mit klangschönem, mächtigem und deutlich differenzierendem Organ. Das Quartett vervollständigten mit beachtenswerten Leistungen im italienischen Fach der Sopran Ingrid Kaiserfeld und der Tenor Herbert Lippert.

Das Orchester „Ensemble Sonare Linz“, in flexibler Zusammensetzung gebildet aus versierten heimischen Instrumentalisten, spielte sauber und sicher, war bei den Streichern sparsam besetzt und wurde so oft von den Chormassen erdrückt.

Es war eine eindrucksvolle und plastische Wiedergabe unter der umsichtigen Leitung von Heinz Ferlesch, der dank seiner sinnstiftenden musikalischen „Dramaturgie“ die breite und dabei viel gefächerte Palette an Emotionen ausschöpfte.

Franz Zamazal

Oberösterreichische Nachrichten, 22. 11. 2010


“Verdi-Requiem” im Brucknerhaus: Diesmal ein nur selten zu erlebender Glücksfall qualitätsvollster Interpretationskunst. Eine Hundertschaft von Chorsängern, zusammengesetzt aus dem “Chor Ad Libitum” und dem “Heinrich Schütz Ensemble” Vornbach (Einstudierung: Martin Steidler), welche vom verklärten Pianissimo bis zu den himmelstürmenden Kraftausbrüchen die Dynamik filigranst gestalten konnte; das Ensemble Sonare Linz in disziplinierter Klangkultur, das blendend besetzte Solistenquartett mit der herausragenden Yvonne Naef; und Dirigent Heinz Ferlesch, der eine bis zur Weißglut gesteigerte Italianità in den Saal zauberte, die in der Libera-Fuge ihren überwältigenden Höhepunkt erreichte.

Balduin Sulzer

Krone, 22. 11. 2010


Heimische Qualität

 

Brucknerhaus: Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ mit Chor Ad Libitum und Heinrich-Schütz-Ensemble

Es war das erwartete lokale GroĂźereignis, denn das Interesse an Verdis „Messa da Requiem“ am Samstag war enorm. In Scharen strömten die Besucher ins Linzer Brucknerhaus, im Publikum gaben sich zahlreiche Musiker und Sänger der Linzer Chorszene ein Stelldichein. Zu hören war dann eine beachtliche AuffĂĽhrung, der allein fĂĽr den Mut zu dem waghalsigen Unternehmen alle Bewunderung gezollt werden muss. […]

FĂĽr den anspruchsvollen Chorpart vereinigte sich der namhafte Chor Ad Libitum mit dem Heinrich-SchĂĽtz-Ensemble Vornbach (Einstudierung Martin Steidler) zu einem 130-köpfigen Klangkörper von höchster Präzision und Sprechkultur, speziell im Damenpart. […] Die auch fĂĽr das Orchester erforderliche GroĂźbesetzung stellte das aufgestockte Ensemble Sonare Linz — mit gesteigertem Einsatz, spĂĽrbar bemĂĽht um Homogenität und Intuition. […]

Am Pult lenkte den Riesenapparat an Ausführenden Heinz Ferlesch mit allen ihm zu Gebote stehenden körperlichen und geistigen Kräften, um zu demonstrieren, welcher Leistungen heimische Chöre durch Ehrlichkeit, Fleiß und eine gewissenhafte Einstudierung fähig sind. Dafür war der starke Beifall auch mehr als verdient.

Georgina Szeless

Neues Volksblatt, 22. 11. 2010


Hörgenuss der Extraklasse

 

Lions-Gala-Konzert. Die Aufführung des Oratoriums “Paulus” am Sonntag, 27. Juni war ein voller Erfolg

RIED. Die Aufführung des Oratoriums “Paulus” von Felix Mendelssohn Bartholdy in der gut besuchten Jahnturnhalle, welche vom Rieder Lions-Club im Rahmen des “Inn4tler Sommers” organisiert wurde, setzte einen kulturellen und sozialen Glanzpunkt.

Unter der künstlerischen Leitung von Heinz Ferlesch überzeugten das Orchester Sonare Linz und der fabelhafte Chor Ad Libitum und die Solisten Ursula Langmayr (Sopran), Christa Ratzenböck (Alt), Michael Nowak (Tenor) und Klemens Sander (Bass) mit großer Emotionalität und Textdeutlichkeit. Auch die äußerst präzise Dramaturgie trug dazu bei, dass echtes Festspiel-Niveau erreicht werden konnte.

Schärdinger Magazin, 7. 7. 2010


Volumen ging unter die Haut

 

WIE IM HIMMEL / Chor Ad Libitum aus St. Valentin gab ein Konzert und holte mit imposanten Klängen den Himmel auf Erden

WAIDHOFEN / Himmlische Klänge erfĂĽllten am Sonntagnachmittag die Stadtpfarrkirche, als der renommierte Chor Ad Libitum aus St. Valentin zu Gast war. […] Das fĂĽnfzigköpfige Ensemble hielt die Zuhörerschaft vom ersten Augenblick an gefangen, mit einem unglaublichen Klangvolumen und Stimmen sowie Arrangements, die unter die Haut gingen. […] Bei fast gänzlich religiösen Themen und Abwechslung zwischen lateinischen und deutschen Texten kamen Liebhaber der Kirchenmusik voll auf ihre Kosten.

Jana Meixner

NĂ–N 22/2010


Ein bilderreiches Oratorium

 

Umjubelte AuffĂĽhrung – Der Chor Ad Libitum machte den “Paulus” von Felix Mendelssohn Bartholdy fĂĽr die Zuhörer zu einem stimmgewaltigen Erlebnis

In der Pfarrkirche Langenhart, St. Valentin, brachte der Chor Ad Libitum den Oratoriumsgiganten “Paulus” von Mendelssohn Bartholdy zur Aufführung. Ein Erlebnis.

“Paulus”, eines der beiden vollendeten Oratorien von Felix Mendelssohn Bartholdy, war in einer stimmgewaltigen und verinnerlichten Interpretation in der Pfarrkirche Langenhart zu erleben. Der Chor Ad Libitum, das Ensemble Sonare Linz sowie die Solisten machten die AuffĂĽhrung des Lebens und Wirkens des Apostel Paulus zum qualitätsvollen Ereignis. […]

Dirigent Heinz Ferlesch führte die Klangkörper mit viel Gespür für Emotionen durch das dramatische Geschehen. Die Verinnerlichung des Werks wurde mit bilderreichen Momenten umgesetzt. Und mit Bassist Günter Haumer war ein Paulus von wuchtiger Stimmgewalt tätig und Tenor Michael Nowak ein glänzender Barnabas. Von hohem Vokalglanz Ursula Langmayr (Sopran) und Christa Ratzenböck (Alt).

Ein höchst bilderreiches Konzert, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde und mit großem Jubel bedacht wurde. Ein weiterer Kristall für den Chor Ad Libitum.

Leopold Kogler

NĂ–N 12/2010


Auf dem Programm stand Mendelssohn Bartholdys “Paulus” op. 36, ein Oratorium: Die Wiedergabe durch den Chor Ad Libitum und das Ensemble Sonare Linz in der St. Valentiner Pfarrkirche Langenhart geriet unter der Leitung von Heinz Ferlesch mitreißend, ja phasenweise schlichtweg überwältigend. Der rund 60-köpfige, weitgehend aus musikalisch ausgebildeten Mitgliedern zusammengesetzte Chor bestach durch Klangkultur, rhythmische Exaktheit und dynamische Strahlkraft. Und auch das hochkarätige SolistInnenquartett mit Ursula Langmayr, Christa Ratzenböck, Michael Nowak und dem jungen Prachtbariton Günter Haumer trug einen wesentlichen Anteil zu den frenetischen Reaktionen des Publikums bei.

Balduin Sulzer

Kronen Zeitung, 23.03.2010


Der Dirigent und Leiter des “Chor Ad Libitum” ist in St. Valentin beheimatet – leider selten zu hören, denn Heinz Ferlesch ist an der Universität fĂĽr Musik und Darstellende Kunst in Wien beschäftigt; aber wenn er mit dem Heimatchor arbeitet, ist dieser immer in höchster Qualität zu hören. So am 20. März 2010 in der Pfarrkirche Langenhart, St. Valentin im Zusammenwirken mit dem “Ensemble Sonare Linz”. Das in barocker Polyphonie angelegte, aber doch bereits hochromantische Oratorium “Paulus” vom 27 jährigen Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy, bot sowohl in der einsatzfreudigen Chorleistung aber auch bei den Instrumentalisten und vor allem bei den Sängersolisten groĂźen Einsatz. Die dramatische Wiedergabe der Bibelworte – meist in ergreifenden Melodien dem Tenor  Michael Novak und der Sopranistin Ursula Langmayr anvertraut, schildert die Predigt und Steinigung des Stephanus sowie die Bekehrung des Paulus – von GĂĽnter Haumer  als Bass mit fundiertem Klang ausgestattet, dazu Christa Ratzenböck – Alt, das Quartett vervollständigend, – eine dramatisch beeindruckenden Vision des Geschehens von Damaskus.

Großer Einsatz für die Chöre: “Mache dich auf” und den schmetternden Fanfaren der Einwürfe von Trompeten, Hörner und Posaunen zum Choral “Wachet auf”.

GroĂźer Dank in der ĂĽbervollen Kirche.

Chr. Grubauer

Volksblatt, 22. 3. 2010


Jubel für “Elias” im Brucknerhaus

Eine vielbeachtete Aufführung erfuhr das Oratorium “Elias” von Felix-Mendelssohn-Bartholdy unter dem Dirigat von Thomas Kerbl am Samstag im gut besuchten Linzer Brucknerhaus. Das textlich frei nach dem Alten Testament vertonte, zweiteilige Opus über Elias, den Wundertäter und Feind der Priester des Baalskultes, aus dem Jahre 1846 wurde hauptsächlich in den werkimmanenten dramatischen Szenen wirkungsvoll umgesetzt. Den größten Beitrag dazu leistete der für sein hohes Niveau einmal mehr zu bewundernde Chor Ad Libitum des Heinz Ferlesch aus dem nö. St. Valentin. Allein die herrlichen Chor-Soli sprachen für die Gesamtqualität dieses Vokalensembles. … Großer Jubel nach 2 3/4 Stunden Spieldauer…

Georgina Szeless

Neues Volksblatt, 14. 12. 2009


Ausdrucksstark

Der Chor “Ad Libitum” glänzte bei seinem Benefizkonzert

Für ein Benefizkonzert zur Anschaffung einer neuen Orgel für die Pfarrkirche St. Valentin wurde Brahms “Deutsches Requiem” in der Fassung für Klavier zu vier Händen vom Chor “Ad Libitum” aufgeführt. Das viel gespielte, innige und bewegende Requiem wurde von Heinz Ferlesch exzellent vorbereitet und so zu einem besonders ausdrucksstarken Konzerterlebnis. Die Schrecknisse der apokalyptischen Verkündigungen, vor allem auch die Worte des Trostes, die Brahms’ Auswahl von Bibeltexten spendet, erreichten entsprechend prägnant das Publikum.

Der Chor beherrschte ein unglaublich diszipliniertes Stimmenrepertoire, ergänzt von zwei hervorragenden Solisten, Ingrid Sonnleithner, Sopran, und Johann Leutgeb, Bariton. Die beiden Klaviervirtuosen Kyoko Yoshizawa und Johannes Pell lieferten dazu besonderes pianistisches Feingefühl. Ein großartiges Konzert.

Leopold Kogler

NĂ–N 46/2009


Chor glänzte „nach Belieben“

Die laufenden „Bruckner-Tage“ in St. Florian bieten eine Woche lang sehr interessante und unterschiedliche Konzerte im Stift. Das Chor- und Orgelkonzert Dienstagabend in der gut besuchten Basilika war mit der hochkarätigen Leistung des Chores Ad libitum („nach Belieben“) unter Johannes Pell ein einziger Höhenflug an Präzision und Schönklang, sowohl beim Hymnus „Hör mein Bitten“ von Mendelssohn-Bartholdy (Solo: Waltraud Sulzer, Sopran), als auch bei Leonard Bernsteins „Chichester Psalms“. Das „Sanctus“ aus der Messe für zwei vierstimmige Chöre von Frank Martin meisterten die Sänger in transzendent schwebender Zuständigkeit. Von Bruckner erklang das bekannte, für den Linzer Dom komponierte „Tota pulchra es Maria“ im Wechselgesang mit Tenor Johannes Pfaffeneder. Die wechselnde Choraufstellung bis weit hinein in den Kirchenraum zeigte die Qualität der Sänger auf und gipfelte in den beiden letzten mystischen Chören „O magnum mysterium“ des US-Chorkomponisten Morten Lauridsen (*1943) und einem gelungenen Klangexperiment von Knut Nystedt (*1915), „Komm, süßer Tod“. Stiftsorganist Matthias Giesen lieferte dazu eine grandios angelegte Improvisation an der Bruckner-Orgel.

grub, Neues Volksblatt, 20. 8. 2009


Abwechslung, Vielfalt

Chor- und Orgelkonzert: Stiftskirche St. Florian, 18. August

Die Bruckner-Tage in St. Florian brachten am Dienstag in der Stiftskirche ein Konzert für Chor und Orgel, das mit einem reichhaltigen Programm aus zehn Titeln des 19. und 20. Jahrhunderts mehr das vielfältige Können der Interpreten als Bruckner-Bezüge in den Vordergrund stellte.

Der international bekannte „Chor ad libitum“ aus St. Valentin stellte unter der Leitung von Johannes Pell (27) sein umfassendes Können vor. Die Klang- und Pianokultur, der Zusammenklang der Stimmen wurden gefordert, die Sänger überzeugten dabei. Bei einer Mendelssohn-Hymne durchfluteten mächtige Klänge und runder inniger Ton die Kirche. Bei Bernsteins „Chichester Psalms“ (1965) offenbarte sich die Klang-, Rhythmus- und Kraftmagie der Partitur. Bruckner war mit dem für den Linzer Dom bestimmten „Tota pulchra es, Maria“ vertreten und offenbarte die innige Aussage. Matthias Giesen, der Musikchef des Stiftes, band die Orgel in die vokale Programmfolge ein. Die Improvisation über den Bach-Choral versetzte das alte Thema weg vom Original in unsere Zeit. Die gute Qualität der Interpreten provozierte viel Beifall, den der Chor mit einem Mendelssohn-Satz bedankte.

(fz) OĂ–N, 20. 8. 2009


Brucknertage Sankt Florian 2009

Das Konzert mit dem Vokalensemble „Chor ad libitum“ geriet schlichtweg zum Glücksfall; die Künstler singen unter Johannes Pell die Stücke von Mendelssohn, Bruckner, vor allem aber von Bernstein, Martin, Lauridsen und Nysted mit einer Klangkultur, die jeden österreichischen Profichor welk aussehen lässt. Und die Improvisation über den Choral „Komm, süßer Tod“ war überhaupt das Ereignis des Abends.

Balduin Sulzer

Krone, 20. 8. 2009


Songs mit groĂźer Wirkung

Das A-cappella-Konzert des Chores Ad Libitum im Kulturhaus St. Valentin bot ein begeisterndes Programm

Immer wieder im Advent realisiert der Chor Ad Libitum ein unvergessliches Konzert. Jenes des Jahres 2008 mit dem schlichten Titel „Songs“ reihte sich hier wunderbar ein.

Unter der Verantwortung von Heinz Ferlesch, Johannes Pell und Judith Ertl ist es gelungen, ein facettenreiches und stimmungsvolles Konzert mit Song-Perlen zu gestalten. „Songs“ vereinte Lieder aus Irland und aus Wien, von Komponisten wie Mozart, Mahler, Cohen oder Mitchell, von Popgruppen wie ABBA oder U2. Emotionale Lieder, die zu bezaubern wussten und in einer klugen Zusammenstellung präsentiert wurden. Die verschiedenen Sangesformationen und Solisten vermochten mit ihren sängerischen Leistungen zu begeistern. Mit kräftigen Tönen, höchster Phrasierungskunst, prachtvollen Legatobögen und wunderbarer Intonation.

Man sah an diesem Abend im vollbesetzten Kulturhaus viele strahlende Augen. GroĂźe Begeisterung!

Leopold Kogler

NĂ–N, 16.12.2008


Natur und Mensch im Vergleich

Begeistung für Haydns „Jahreszeiten“ im Brucknerhaus

Joseph Haydns Spätwerk „Die Jahreszeiten“ vergleicht den Wechsel der Natur im Verlauf des Jahres mit den Lebensaltern des Menschen. Das aus vier Kantaten bestehende Oratorium beinhaltet eine Fülle anschaulicher Tonmalereien, verbunden mit erbaulicher Belehrung. Im Großen ABO des Linzer Brucknerhauses hatte Thomas Kerbl als Dirigent die Fäden straff in der Hand und ermöglichte so eine stimmige, eindrucksvolle Wiedergabe, an der die Transparenz der Stimmführung besonders gefiel. Der in St. Valentin beheimatete und von Heinz Ferlesch perfekt einstudierte Chor ad libitum wartete mit Treffsicherheit und gestalterischen Kontrasten auf. Nicht minder erwies sich das von Josef Sabaini gelenkte Kammerorchester Hamonices mundi als präziser Klangkörper von hoher Qualität. Im Solisten-Terzett beeindruckten Robert Holzer (Bass), der kurzfristig eingesprungene Michael Nowak (Tenor) und, mit kleinen Abstrichen wegen der undeutlichen Artikulation, Barbara Bonney (Sopran). Das Publikum dankte nach drei Stunden mit großem Applaus.

Fridolin Dallinger

Volksblatt, 13.2.2008